Eine militärische Evolution

Alexander Querengässer

Eine militärische Evolution
Militär und Kriegsführung in Europa 1300-1815

In dem halben Jahrhundert zwischen 1300 und 1815 wandelte sich das europäische Militärwesen auf vielfältige Weise. Der spätmittelalterliche Ritter wurde vom Söldner verdrängt und das Kriegsunternehmertum der Landsknechtzeit schließlich vom stehenden Heer. Begleitet wurden diese Veränderungen von technischen Entwicklungen, wie dem Aufkommen von Feuerwaffen und der Entstehung spezialisierter Segelkriegsschiffe. Immer wieder hat das Militär in dieser Zeit nach Neuerungen technischer und taktischer Natur gesucht, die das Wesen der Kriegsführung revolutionieren sollten. Eine solche „Militärische Revolution“ habe schließlich zu einer Dominanz des europäischen Militärwesens auf der ganzen Welt geführt.
Der vorliegende Band nimmt eine kritische Stellung zu diesem Konzept einer „Militärischen Revolution“ ein und argumentiert, dass sich Veränderungen nur langsam und über einen längeren Zeitraum vollzogen und dass militärische Entwicklungen statt von einschneidenden Zäsuren von langanhaltenden Kontinuitäten geprägt waren. Er beleuchtet die vielfältigen Entwicklungen des europäischen Militärwesens und versucht dabei nicht nur die vermeintlichen Großmächte ihrer Zeit – Spanien im 16., Frankreich im 17. und Preußen im 18. Jahrhundert – in den Blick zu nehmen, sondern auch die Entwicklungen in kleinen Staaten zu beleuchten. „Die Militärische Evolution“ bietet einen faszinierenden Überblick über ein halbes Jahrhundert europäischer Militärgeschichte, erzählt von bedeutenden Schlachten, präsentiert die großen und die kleinen Armeen und Flotten ihrer Zeit und liefert erstaunliche neue Erkenntnisse über die militärische Effizienz.

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Diorama-Projekt 1.3

Teil 3/1: Szenen und Dioramen. Teil 1

Der dritte Teil widmet sich der Gestaltung von Dioramen. Vier namhafte Modellbauer zeigen ihr Können: Shinpei Nohara, Frederik Astier, Fabrizio Pincelli und Rodrigo Hernández Cabos.
Die Dioramen „Am Flussufer“, „Der zerbrochene Krug“ und „Im Gänsemarsch“ zeigen Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg und den Chinesisch-Japanischen Krieges (1937-1945). Von der Idee über das Konzept, den Aufbau der Basis, die Geländegestaltung bis hin zum Bau der Gebäude und Gestaltung einer vielfältigen Pflanzenwelt werden alle Schritte wieder genauestens erläutert und natürlich perfekt mit Bildern gezeigt.

Am Flussufer
Eine der hier gezeigten Szenen ist an der Ostfront Ende März 1943 angesiedelt. Der Schnee ist allmählich weggeschmolzen, der Boden bricht an einigen Stellen auf, sogar die Pfützen werden schon kleiner, außer dort, wo eine Quelle ein kleines Rinnsal fließenden Wassers hervor- bringt; das meiste Gras und die Büsche sind nach einem harten Winter verdorrt. Ein deutscher Tiger I – einer der ersten, den die Sowjets unversehrt erbeuten konnten – wird von ihren Panzertechnikern getestet und hinter- lässt bei der Probefahrt seine Kettenspuren im feuchten Boden. Nach einem kurzen Zwischenhalt findet sich die Besatzung des Fahrzeugs plötzlich in einer ungewöhnlichen Situation wieder: Eine Schar Gänse bietet mit ihrem eigentümlichen Temperament und ihrer Kühnheit dem mechanischen Ungetüm die Stirn. Die Soldaten, von diesem Gegner gleichermaßen überrascht wie amüsiert, stacheln die Vögel noch an, um sie in Rage zu versetzen und sich auf ihre Kosten zu amüsieren. Nur wenige Monate zuvor hatte dieser Tiger noch feindliche Fahrzeuge rücksichtslos vernichtet. In diesem Diorama dominieren pflanzliche Motive, weshalb es wichtig ist, zu sehen, wie seine einzelnen Elemente miteinander verbunden werden und wie sich die Farbpalette des Fahrzeugs in Farbe und Intensität auf den umliegenden Felsen wiederfindet. Abgeschlagene Baumstämme und tief im Boden versenkte Baumstümpfe waren rund um Leningrad weit verbreitet, insbesondere an den Flussufern. Diese gelungene Komposition mit dem Titel „Im Gänsemarsch“ stammt von Rodrigo Hernandez Cabos.

Der zerbrochene Krug
Beim Durchmarsch einer Armee durch von ihr eroberte Orte kommt es oft zu Szenen, in denen die traditionelle örtliche Architektur durch feindliche Fahrzeuge und Soldaten verunstaltet wird. Dies ist der Hintergrund für Frederick Astiers ungemein symbolische Komposition, bei der japanische Truppen während des Japanisch-Chinesischen Krieges (1937-1945) ungehindert in ein chinesisches Dorf eindringen.

Im Gänsemarsch
Das Diorama von Shimpei Nohara schließlich führt die Geschichte der beiden vorangegangenen Szenen fort: Der Krieg ist zu Ende und die aufgegebenen Fahrzeugreste fallen dem Rost und dem Vergessen anheim. Dabei begegnen wir einem Jungen, der sich beim Angeln vergnügt – wer weiß, vielleicht ist er ja der Waise eines der in eben diesem Panzer gefallenen Soldaten, dem aufgrund der bisherigen und noch folgenden Auswirkungen des Krieges ein normales Leben verwehrt bleiben wird.

Ausstattung
  • Durchgehend farbig illustriert mit Hunderten von Fotos
  • Paperback
  • A4 Format
  • 120 Seiten

Preis: 19,95 €
ISBN: 978-3-96360-046-3
Bestellnummer Zeughaus Verlag: 5Z146
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Costumes of the Armies engaged at Waterloo

Charles Lyall

Volume 4: French Army

This fourth volume concludes the series on the ‘Uniforms of the Armies at Waterloo’.
After the previous volumes presented the Allied side, this fourth part deals with its opponents, the French Armée du Nord under the command of Napoleon I. This Northern Army, despite its short existence after Napoleon’s return to France’s imperial throne, consisted of numerous, experienced soldiers from his earlier campaigns, with the caveat that its uniforms did not always comply with regulations due to the army’s rapid mobilization.

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Uniformen der Armeen von Waterloo

Charles Lyall

Band 4: Französische Armee

Mit dem abschließenden vierten Band wird die Reihe zu den „Uniformen der Armeen von Waterloo“ beschlossen. Nachdem in den davor erschienenen Bänden die alliierte Seite vorgestellt wurde, befasst sich der vierte Teil mit deren Gegner – der französischen Armée du Nord unter dem Kommando Napoleons I. Diese Nordarmee bestand, trotz ihrer kurzen Existenz nach Rückkehr Napoleons auf den Kaiserthron Frankreichs, aus zahlreichen erfahrenen Soldaten seiner früheren Feldzüge, mit der Einschränkung, dass ihre Monturen aufgrund der Kürze der Mobilisierungszeit
nicht immer den Statuten entsprachen.

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Die Kriegskunst der Assyrer von Sargon II. bis Assurbanipal

Sennewald, Roland / Borin, Stefano

Die Kriegskunst der Assyrer von Sargon II. bis Assurbanipal

Das erste Großreich der Geschichte schufen die Assyrer im 7. Jahrhundert vor Christus unter der Führung einer Reihe bedeutender Könige aus der Dynastie der Sargoniden. Basis dafür war eine gut organisierte und ausgerüstete Militärmacht. Dem König oblag die oberste Führung. Das straff organisierte assyrische Heer verfügte über Fußvolk, Reiter, Streitwagentruppen, Handwerker und Pioniere. Dafür kamen assyrische und fremde Söldner, der eigene Heerbann der steuerpflichtigen Bewohner des assyrischen Reiches, abhängige Vasallen und Verbündete zum Einsatz. Eigene Ressourcen, Beute und ein ausgeklügeltes Tributsystem sicherten die Grundlage für eine vorbildliche militärische Ausrüstung. Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit war in Assyrien schon vollzogen. Je nach den erforderlichen Eigenschaften und der Verfügbarkeit wurden beide Materialien verwendet. Über ein Jahrhundert lang hatten die benachbarten Kulturen dem Expansionsdrang der Assyrer wenig entgegenzusetzen. Das assyrische Großreich erstreckte sich vom Mittelmeer bis in das Zagrosgebirge, vom südlichen Armenien bis zum Persischen Golf und kurzzeitig auch bis Ägypten.
Auf Basis von archäologischen Funden bietet der vorliegende Band einen umfassenden Überblick über das Heerwesen der Assyrer von deren Hochzeit bis zum katastrophalen Untergang.

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Samurai Armies of the Late Sengoku Period Volume II

Till Weber

Samurai Armies of the Late Sengoku Period
Volume II: Castles and Sieges, Artillery, Heraldry & Clothing

The elegant, multi-storey main towers of Japanese castles, surrounded by massive fortifications, are widely known as symbols of samurai rule. However, the first of these tenshukaku were built only at the very end of the Sengoku period. Most fortifications were built of wood with eart- hen ramparts and ditches exploiting the natural environment.
The second volume of this series details these constructions as well as the fortifications that were affected by major sieges: Fushimi, Tanabe, Otsu and Ueda in 1600, and Osaka in 1614/15. The author explains the sophisticated siege techniques and countermeasures employed by samurai armies of the period, and the Japanese artillery of the time.
A second focus is on the complex heraldry of leading as well as lesser known samurai families of the Sengoku period, illustrated by many colourful examples.
The third part offers an introduction to the world of traditional Japa- nese textile patterns and colours, their use, methods of manufacture in the pre-industrial age, and their special symbolism in the context of samurai history.

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Samurai Armies of the Late Sengoku Period Volume I

Till Weber

Samurai Armies of the Late Sengoku Period
Volume I: Anatomy of a Samurai Army in the 16th and 17th Centuries

The „Anatomy of a samurai army“ details its composition, hierarchies, strengths and weaknesses as well as examining how it fought. Other aspects include:

  • the differences between samurai and European warfare;
  • the roles assigned to samurai and ashigaru in different armies;
  • how these armies, some of which were over 100,000 strong, functioned;
  • marching orders and camp facilities of the armies and;
  • where each individual samurai stood in the order of battle.

The reader will discover what may seem to be abstract or strange ideas by way of the most detailed examples possible, in both word and picture, that are based on a variety of Japanese sources.

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Cavalry

Alexander Querengässer

A Global History of Horse Soldiers

For millennia, cavalry was the premier combat arm. Horses gave armies mobility and speed; often cavalry charges, either on the enemy’s flanks and into his rear or through his center, led to the decision in a battle. This book analyzes the use of mounted troops from prehistoric times to recent conflicts in Europe, Asia, Africa, and the Americas.

In contrast to many military history treatises that seek to identify a decline of cavalry over time in favor of modern infantry, Alexander Querengässer argues that only modern motor vehicles were able to replace cavalry.

The book examines the many historical uses of cavalry, analyzing conditions for its employment, the role of geographic and climatic factors in its use, and developments in equipment and tactics. More than two hundred contemporary illustrations round out the volume.

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Kavallerie

Alexander Querengässer

Eine globale Geschichte der Reiterei

Über Jahrtausende hinweg galt die Reiterei als die Königin der Waffen. Pferde verliehen Armeen Mobilität und Geschwindigkeit und oftmals führten Kavallerieattacken, entweder auf die Flanken und in den Rücken oder auch durch das Zentrum eines Gegners zur Entscheidung in einer Schlacht. Dieses Buch analysiert den Einsatz berittener Truppen von der Vorzeit bis hinein in die Konflikte der jüngsten Vergangenheit, in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Im Gegensatz zu vielen militärhistorischen Abhandlungen, die im Laufe der Zeit einen Niedergang der Kavallerie zugunsten moderner Infanterie ausmachen wollen, argumentiert Alexander Querengässer, dass erst moderne Motorfahrzeuge in der Lage waren, Kavallerie zu ersetzen. Das Buch beleuchtet die vielfältigen historischen Verwendungsmöglichkeiten von Kavallerie, analysiert Einsatzbedingungen, die Rolle geografischer und klimatischer Faktoren für ihren Einsatz, sowie Entwicklungen in Ausrüstung und Taktik. Mehr als zweihundert zeitgenössische Abbildungen runden den Band ab.

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Das fränkische Heer der Merowingerzeit (Teil 3)

Andreas Strassmeir / Andreas Gagelmann / Sascha Lunyakov

Teil 3: Beilwaffen, Sax, Stangen- und Bogenwaffen
Heere & Waffen – Heft 22

Merowinger Band 3

Unter den Nachfolgern König Dagoberts I., der noch ein starker Herrscher gewesen war, schwand die Macht der merowingischen Monarchen zunehmend. So übernahmen in den fränkischen Teilreichen faktisch die Hausmeier die Regierung während die einzelnen Stammesherzogtümer eine immer größere Eigenständigkeit entwickelten. Schließlich gelang es dem austrasischen Herzog Pippin das zentrale Hausmeieramt zu übernehmen und damit zum eigentlichen Machthaber des Frankenreiches aufzusteigen.

Im vorliegenden dritten Band werden ausführlich Sax, Beil- und Stangenwaffen sowie Pfeil und Bogen der im Fränkischen Heer dienenden Truppen behandelt. Die zeichnerischen Rekonstruktionen zeigen diesmal spätmerowingische Krieger zu Fuß und zu Pferd aus der Zeit des 7. Jahrhunderts.

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