Das fränkische Heer der Merowingerzeit (Teil 3)

Andreas Strassmeir / Andreas Gagelmann / Sascha Lunyakov

Teil 3: Beilwaffen, Sax, Stangen- und Bogenwaffen
Heere & Waffen – Heft 22

Merowinger Band 3

Unter den Nachfolgern König Dagoberts I., der noch ein starker Herrscher gewesen war, schwand die Macht der merowingischen Monarchen zunehmend. So übernahmen in den fränkischen Teilreichen faktisch die Hausmeier die Regierung während die einzelnen Stammesherzogtümer eine immer größere Eigenständigkeit entwickelten. Schließlich gelang es dem austrasischen Herzog Pippin das zentrale Hausmeieramt zu übernehmen und damit zum eigentlichen Machthaber des Frankenreiches aufzusteigen.

Im vorliegenden dritten Band werden ausführlich Sax, Beil- und Stangenwaffen sowie Pfeil und Bogen der im Fränkischen Heer dienenden Truppen behandelt. Die zeichnerischen Rekonstruktionen zeigen diesmal spätmerowingische Krieger zu Fuß und zu Pferd aus der Zeit des 7. Jahrhunderts.

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Napoleons Kampf um die Elb-Linie 1813

Wolfgang Handrick

Die operative Entwicklung zur Schlacht bei Leipzig

Die „Völkerschlacht“ bei Leipzig – bei ihr handelt es sich um ein historisches Ereignis, das selbst bei denen, die für Geschichte wenig Interesse aufbringen, einen Begriff darstellt. Weniger ist aber in Erinnerung, dass diese Schlacht den Schlusspunkt jenes Kampfes bedeutet, den Kaiser Napoleon I. mehr als neun Monate um den Erhalt seiner Verteidigungsstellung führte. Er selbst bezeichnete diese als „Elb-Linie“.
Der Verlauf der Elbe bildet eine natürliche Barriere, die dem Imperator die Chance bot, seinen Gegnern Russland, Preußen und Österreich Widerstand entgegen zu setzen und damit den Krieg von der Grenze Frankreichs fernzuhalten. Gleichzeitig sicherte sie ihm aber auch den Erhalt des „Rheinbundes“, der ihm außer Soldaten auch noch dringend benötigte, finanzielle wie materielle Mittel zur Verfügung stellte.
Um den Erhalt dieser Linie hatte der Imperator insgesamt sieben große Schlachten geführt, daneben eine Vielzahl an Gefechten und Scharmützeln. Seine Kontrahenten hatten sich bemüht, diese Verteidigungslinie zu durchbrechen, um ihn gemeinsam mit zahlenmäßig überlegenen Kräften einzukreisen und zu Fall zu bringen.
Der vorliegenden Arbeit ist es das Anliegen des Autors, dieses historische Geschehen wiederzugeben – und zwar bis zum Zeitpunkt des endgültigen Zusammenbruchs der französischen Defensiv-Linie längs der Elbe.

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Kleidung & Waffen der Dürerzeit, 1480-1530

Ulörich Lehnart

Band 1

Mit dem vorliegenden Band stellt Ulrich Lehnart den ersten Teil des letzten Bandes seiner Kostümkunde des Mittelalters vor. Dieser Band umfasst die Zeit vom Ende des Mittelalters bis zum Ende der ersten Phase der frühen Neuzeit. In der Kostümgeschichte ist dies eine Zeit, in der sich Kleidung und Rüstung schrittweise, aber im Endergebnis radikal verändern. Der Stilwechsel in der zivilen und militärischen Mode macht augenfällig, dass die Menschen auch äußerlich in ein neues Zeitalter eingetreten sind.
Die Fülle der waffen- und kostümkundlichen Einzelerscheinungen und des zeitgenössischen Bildmaterials erwies sich als so groß, dass eine Zweiteilung des Stoffes angeraten schien. So beschränkt sich der erste Teilband auf die Ausrüstung der Landsknechte und ihrer Frauen sowie die der Reisigen und Ritter. Der erste Teil dieses Bandes beschäftigt sich vor allem mit der Kleidung der Landsknechte, womit nun erstmals in dieser Buchreihe das Fußvolk am Anfang der Darstellung steht. Im zweiten Teil stehen die Rüstungen der Reiterei im Vordergrund. Die Entwicklungsgeschichte des deutschen Harnischs von der Barockgotik über die Übergangszeit bis hin zur Frührenaissance wird ausführlich dargestellt. Zahlreiche glatte und geriefelte Kürisse sind mit Fotos von Originalen und erstklassigen Kopien vertreten. Im letzten Teil schließlich werden neben den Waffen der Reiterei erstmals auch die Blank- und Stangenwaffen des Fußvolkes bis ins Detail beschrieben und abgebildet.

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Lützen 1632

Peter H. Wilson

Die berühmteste Schlacht des 30-jährigen Krieges

Dieses Buch ist das erste, das die Analyse der Schlacht selbst mit einer Bewertung ihres kulturellen, politischen und militärischen Vermächtnisses verbindet, und überdies auch das erste, das die neuesten archäologischen Erkenntnisse für die Neubewertung der Ereignisse und ihrer Bedeutung berücksichtigt. Dabei stellt es die landläufige Ansicht in Frage, dass Lützen ein Meilenstein in der militärischen Entwicklung war, und argumentiert stattdessen, dass die Auswirkungen der Schlacht auf kultureller und politischer Ebene viel bedeutender waren.

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Uniformen der Armeen von Waterloo

Charles Lyall

Band 3: Die Preußische Armee

Nachdem mit den beiden Vorläuferbänden die Anglo-Alliierte Armee Wellingtons präsentiert wurde, liegt mit diesem Teil die Bearbeitung des preußischen Verbündeten vor. Denn neben den Engländern und ihren Verbündeten aus Holland, Belgien, Hannover, Braunschweig und Nassau stellte sich auch die, vier Armeekorps starke, preußische Armee des Niederrheins unter dem charismatischen Führer Blücher Napoleons Truppen entgegen. Sie agierte selbstständig unter eigenem Kommando und hatte entscheidenden Anteil am Sieg über die französischen Truppen im Juni 1815.
In diesem Band findet sich eine Beschreibung der Schlacht von Ligny am 16. Juni 1815, die parallel zur Schlacht von Quatre Bras (siehe hierzu Band 2 der Serie) geschlagen wurde. Bei Ligny trafen die preußischen Truppen auf französische Verbände unter dem direkten Kommando Napoleons, der den strategischen Vorteil einer Trennung der Preußen von den Truppen Wellingtons ausnutzen wollte. Dies gelang ihm jedoch nicht, denn die preußischen Verbände konnten sich am Abend geordnet zurückziehen und entschieden sich für einen Rückzugsweg, der das entscheidende Eingreifen während der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815 gestattete. Zwei Karten aus dem seltenen Atlas von Siborne erleichtern das Verständnis für den Verlauf der Schlacht von Ligny.

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Costumes of the Armies engaged at Waterloo

Charles Lyall

Volume 3: Prussian Army

After the previous two volumes presented Wellington’s British and his Allies’ armies, this part addresses the Prussian allies. Besides the British and their allies from the Netherlands (which included Belgium), Hannover, Brunswick and Nassau, the four-corps strong Prussian Army of the Lower Rhine, under the charismatic leader Blücher, also opposed Napoleon’s forces.
The Prussians operated independently under their own command and had a decisive role in the victory over the French forces in June of 1815.

This volume contains a description of the 16 June 1815 Battle of Ligny that was fought at the same time as the Battle of Quatre Bras (see Volume 2 of the series). At Ligny, the Prussian forces met French units under the direct command of Napoleon, who wanted to exploit the strategic advantage of the separation of the Prussians from Wellington’s forces. However, he did not succeed because the Prussian units were able to withdraw in good order that evening and chose a withdrawal route that permitted them to decisively intervene at the Battle of Waterloo on 18 June 1815. Two maps from William Siborne’s rare atlas facilitate understanding of the course of the Battle of Ligny.

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Venetian War of 1487

Florian Messner / Hagen Seehase
Translated by Richard L. Sanders

… or the War of Rovereto

The 1487 Venetian War between the maritime, major power Venice and the alpine Archduchy of Tirol began from insignificant events and led to considerable political disruptions – especially in Tirol. The conflict is closely tied to Archduke Sigismund of Tirol’s partially tragic, partially odd biography. The Venetian War occurred on the threshold between the ending Middle Ages and the beginning of modern times: on one side the knightly duel between Johann von Waldburg-Sonnenberg und Antonia Maria da Sanseverino, and on the other the drawn-out battle with heavy artillery for the city and castle of Rovereto. The Battle of Calliano was decisive: on one side, a veteran of the Burgundian Wars, on the other a highly respected condottiere, with the breathtaking mountains of the Adige Valley as the backdrop. For the first time, the new type of soldier, the Landsknecht was decisive in battle. The material remains of the Venetian War are partially still visible today and a scientific treasure trove for archaeologists and historians. This book came about in close cooperation with reenactment groups from Italy, Austria and Germany. It contains, along with detailed depictions of weapons, color illustrations and some excellent reconstruction drawings by Wolfgang Braun.

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The Army of Maximinus Thrax

Dr. Jan Eschbach / Stefano Borin Translated by author

The Roman Soldier of the early 3rd Century AD The early 3rd century AD saw the Roman Empire confronted with an increasing number of problems: the northern frontiers shattered under the impact of attacks at the hands of Germanic and Sarmatian tribes, while the Persians ravaged the Eastern provinces almost with impunity. Economic crisis, the effects of the Antonine Plague, endless usurpations and climate change brought the Roman Empire to the verge of collapse. In the year 238 AD, the Emperor Alexander Severus was murdered at Mainz by his own troops. The accession of his successor Gaius Iulius Verus Maximinus ushered in five decades of inner unrest and enemy incursions, in which emperors in quick succession constantly fought among themselves while desperately trying to stabilize the tottering Empire. The fateful era of the Soldier Emperors had begun. This book seeks to provide a concise overview over organisation, tactics, and equipment of the Roman army at the beginning of this era, and also sheds light on Maximinus’ German campaign, in which Rome’s army once more ventured deep into unconquered German territory. The discovery of the Harzhorn battlefield has enabled archaeologists and historians to reconstruct a dramatic episode from this dramatic time.

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Pieter Snayers – Paperback-Ausgabe!

Roland Sennewald / Pavel Hrncirik

Der Schlachtenmaler des 17. Jahrhunderts

Es ist ein historischer Glücksfall, dass sich in einer solch bewegenden Zeit wie dem 17. Jahrhundert, sowohl in kultureller als auch kriegerischer Hinsicht, ebenso eine rasante Entwicklung der bildnerischen Darstellung aller Facetten des menschlichen Lebens vollzog. Nie zuvor in der Geschichte wurden so viele hochqualitative Gemälde zu den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Treibens geschaffen. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts begann vor allem in den Niederlanden das sogenannte „Goldene Zeitalter der Malerei“. Viele der entstandenen Bilder zeigen auch Geschehnisse aus dem Krieg von 1568 bis 1648 zwischen dem Königreich Spanien und den nach Freiheit und Unabhängigkeit strebenden Niederlanden. Aber auch ein dazu parallel verlaufender gesamteuropäischer Konflikt, der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648, lieferte viele Motive für eine ganze Künstlergeneration.

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Pieter Snayers – Paperback-Edition !

Roland Sennewald / Pavel Hrncirik

Battle Painter 1592-1667

It remains a stroke of fortune that in the turbulent times of the 17th century with its numerous cultural and military upheavals the artistic depiction of human life took a similarly rapid and proliferous development. Never before in history had society in all its squalor and splendor been presented in so many pictures of outstanding artistic quality. At the end of the 16th century the Golden Age of Painting began to evolve especially in the Low Countries. Many contemporary paintings also show events from the Eighty Years War, the United Provinces’ struggle for independence from Spain. However, an entire generation of artists also chose to paint events from the great European conflict which erupted at the same time: the Thirty Years War.

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Die Österreichische Armee von 1805 bis 1809 – Band 1

Heere & Waffen – Heft 38
Band 1: Infanterie – Das Kaiserlich-Königliche Heer

Enrico Acerbi

Selbst wenn ein Geschichtsschreiber hätte feiern wollen, so hätte er sicher nicht das schreckliche Jahr 1809 gewählt. Was für den Militärapparat in Wien hätte ein Anfang sein können, eine große Militärreform, der erste Triumph des Generalissimus Erzherzog Karl gegen Napoleon I., wurde zu einem der schlimmsten Albträume der Habsburger Geschichte. Kurz gesagt, nach einer Reihe von unglücklichen Ereignissen und schlechtem militärischen Verhalten verschwand Österreich zeitweise als tonangebende Macht von der europäischen Bühne, verlor weitere wichtige Gebiete, verlor aber vor allem seine mächtigen Armeen. Deutsche Übersetzung des Titels „The Austrian Army 1805-1809“.

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Der Landshuter Erbfolgekrieg

Heere & Waffen – Heft 37

Florian Messner / Hagen Seehase

Der Landshuter Erbfolgekrieg von 1504 bis 1505 legte den Grundstein des gesamtbayerischen Herzogtums, aus dem das spätere Königreich Bayern hervorging. Maximilian I. konnte sich als Feldherr und als Reichsoberhaupt profilieren, Georg von Frundsberg erwarb erste Meriten und Götz von Berlichingen verlor eine Hand. Sein erstmaliger Kumpan und späterer Gegner Conz von Schottenstein machte seinem Ruf als „Heckenreiter“ alle Ehre und der „bayerische Attila“ verwüstete ganze Landstriche. Als Ergebnis des Krieges ging die nur kurzzeitig bestehende militärische Vormachtstellung der Kurpfalz verloren. Die Landsknechte konnten sich als neuer Kriegertypus etablieren und bewiesen auf dem Schlachtfeld ihre dominierende Rolle. Die Schauplätze des Landshuter Erbfolgekrieges, der auch „Bayerische Fehde“ genannt wird, reichen vom Mittelrhein über das Elsass und Niederbayern bis nach Tirol. Diese Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit internationalen Reenactmentgruppen. Es enthält außerdem farbige Illustrationen und einige der hervorragenden Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun. Detailabbildungen von Waffen, darunter Arbeiten von Stefan Roth, sind enthalten.
 

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Piraten in der Karibik

Heere & Waffen – Heft 36

Alexander Querengässer / Sascha Lunyakov

Keine Epoche und keine Region prägen unsere Vorstellung der Piraterie so sehr, wie das „Goldene Zeitalter der Bukanier und Filibuster in der Karibik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Ganze Piratenflotten machten in dieser Zeit die Handelsrouten unsicher und gingen sowohl auf Jagd nach den großen spanischen Schatzgaleonen, als auch nach den vielen kleinen Handelsschiffen, die zwischen den Inseln und dem Festland verkehrten. Selbst stark befestigte Städte waren vor ihren Angriffen nicht sicher. In einer Zeit, in der die europäischen Kolonialmächte die Neue Welt nur ungenügend herrschaftlich durchdrungen hatten, spielten Freibeute als gut organisierte „Gewaltgemeinschaften“ eine wichtige Rolle im Krieg, konnten aber anschließend im Frieden nur selten gebändigt werden. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über die Entwicklung der karibischen Piraterie von 1600 bis etwa 1725. Er beschreibt die bunte soziale Zusammensetzung von Piratenmannschaften. Unter Verwendung zeitgenössischer Quellen und archäologischer Funde werden Waffen, Kleidung und Schiffe der Piraten vorgestellt. Wrackfunde, darunter die Entdeckung der „Queen Anne´s Revenge“, dem mächtigen Flaggschiff des gefürchteten Piraten „Blackbeard“, haben unser Wissen über die Lebensweise von Freibeutermannschaften beträchtlich erweitert. Auf dieser Basis und dank zahlreicher Abbildungen entsteht ein fundierter Überblick über das „Goldene Zeitalter der Piraterie“.
 

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