Die Streitkräfte Schleswig-Holsteins im Unabhängigkeitskrieg 1848-1850

Alexander Querengässer / Sascha Lunyakov

Heere & Waffen – Heft 24

553_224Im Zuge der revolutionären Wirren von 1848 erhoben sich auch die beiden zu Dänemark gehörenden Herzogtümer Schleswig und Holstein gegen das Mutterland. Die deutsche Bevölkerung wollte die Eingliederung Schleswigs in einen dänischen Gesamtstaat verhindern. Quasi aus dem Nichts mussten die rebellierenden Herzogtümer eine Armee aufbauen. Dabei konnten sie zunächst auf die deutschstämmigen Teile der dänischen Regimenter zurückgreifen. In dem folgenden Konflikt, der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, gelang es der provisorischen Landesregierung daraus eine schlagkräftige Armee zu formen, die den Versuchen der Dänen zur Niederschlagung des Aufstandes drei Jahre effektive Gegenwehr leisten konnte. Letzten Endes waren es weniger militärische, als politische Gründe, die zum Scheitern der Erhebung führten.

Der vorliegende Band schildert nicht nur den militärischen Verlauf der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, sondern erklärt auch detailliert, wie die beiden Länder eine moderne, leistungsfähige Armee von bis zu 40.000 Mann organisierten, ausrüsteten und ins Feld stellten. Die Schleswig-Holsteiner waren offen für militärtechnische Innovationen, wie gezogene Perkussionsgewehre für die Infanterie, neue Munitionsarten für die Geschütze, sowie das erste deutsche U-Boot für die kleine, aber stolze schleswig-holsteinische Marine.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt lieferbar: Das Fränkische Heer der Merowingerzeit – Teil 2

Andreas Strassmeir / Andreas Gagelmann

Teil 2: Schild und Schwert
Heere & Waffen – Heft 20

9783938447680Unter König Chlodwig I. und seinen Nachfolgern hatte sich das Frankenreich zur führenden Militärmacht Mitteleuropas entwickelt. Aufgrund des fränkischen Erbrechts kam es zu wiederholten Reichsteilungen und Wiedervereinigungen, was mit einem Machtverfall der Merowinger-Dynastie endete und den Aufstieg der karolingischen Hausmeier ermöglichte.

Im vorliegenden zweiten Band werden ausführlich Waffen und Reitausrüstung sowie Taktik und Organisation der fränkischen und der dem Reich einverleibten alemannischen, burgundischen, thüringischen und bajuwarischen Krieger beschrieben. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion merowingischer und auch frühkarolingischer Reiter und Infanteristen vom Ende des 6. bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts basierend auf zahlreich erhaltenen und zum Teil reichhaltig ausgestatteten Waffengräbern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Heere & Waffen 23: Feldmarschall Pappenheim

Alexander Querengässer / Sascha Lunyakov

Feldmarschall Pappenheim und das kaiserlich-ligistische Heerwesen
in der ersten Hälfte des Dreißigjährigen Krieges

553_223Als mit dem Prager Fenstersturz der Dreißigjährige Krieg ausgelöst wurde, war Gottfried Heinrich zu Pappenheim ein einfacher, niederer Beamter am kaiserlichen Hof. Innerhalb kürzester Zeit stieg er zu einem der bedeutendsten Reiterführer in diesem Konflikt auf. Er, der vorher keine militärische Ausbildung genossen hatte, entwickelte einen großen Tatendurst und einen unstillbaren Ehrgeiz, der ihn bald der Liga, bald dem Kaiser seinen Degen liehen ließ.

Dieses Buch zeichnet nicht nur Pappenheims Karriere nach, sondern beleuchtet auch das Heerwesen der Liga und der kaiserlichen Armee bis zum Tod des Feldmarschalls in der Schlacht bei Lützen.

Hier erfahren Sie mehr über das Heft …